Reisevorbereitungen II

Da plant und recherchiert man geraume Zeit vor Reiseantritt und dennoch findet man kurz vor Reiseantritt immer noch wichtige Dinge raus.

Beim Testen der Navi-Apps auf dem S3 merkt man deutlich, wie aktiviertes WLAN, GPS und Dauerbetrieb des Displays den Akku leersaugen. Ich habe mir zwar schon einen zweiten Akku mit Ladegerät zugelegt, aber bei intensiver Nutzung reichen selbst zwei Akkus nur ca. 12 Stunden. Und plötzlich im Flughafen oder in der Prärie mit leerem Akku rum zu sitzen, ist echt frustrierend.

Also habe ich mich heute noch schnell nach einem dritten Akku umgesehen. Und was google ich da? Samsung ist dem Energiehunger des S3 bzw. der Apps mit einem stärkeren Akku mit einer Kapazität von 3.000 mAh begegnet. Gegenüber dem Standard-Akku mit 2.100 mAh Kapazität sind das immerhin fast 50 % mehr.

O.k., der stärkere Akku passt nicht mehr ganz rein und wird deshalb mit einer neuen, tieferen Rückschale geliefert, die dann nicht mehr in das vorhandene Sili-Case oder die vorhandene Kfz.-Halterung passt, aber wie heißt es so schön: form follows function! Also gleich bei Amazon den Power-Akku für knapp 30 € bestellt.

Die Entdeckung des Tages: Backitude for Google Latitude, kostenlos und das unumgängliche Tuning für Googles Latitude! Steigert die Genauigkeit der Standortfeststellung und ermöglicht schnelle Standortmeldungen an Verwandte oder Freunde per Mail. 

Der Grund, sich überhaupt nach so etwas umzusehen, war ein Film, in dem ein Wanderer  irgendwo im Südwesten der USA alleine einen einsamen Nationalpark erkundete und dabei von einem herabstürzenden Felsbrocken eingeklemmt wurde. Er konnte sich trotz aller Anstrengungen nicht befreien, sein Handy hatte keinen Empfang und der kleine Wasservorrat ging schnell zur Neige. 

Irgendwann hat er sich – dem sicheren Tode durch Verdursten ins Auge blickend – mit einem recht stumpfen Taschenmesser den eingeklemmten, zuvor mit einem Kletterseil abgebundenen Unterarm abgesäbelt, kam so frei und wurde gerettet. Auf so was kann ich aber gut verzichten, deshalb lieber so ein „Lebe-noch-Meldungs-System-nach Deutschland“. Danke, Heidi!

Heute noch eine weitere Entdeckung gemacht, die Locus Pro-App mit kostenlosem OSM-Kartenmaterial weltweit; scheint auch gut für Navigation jeder Art zu taugen. Ich werde sehen.

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