Reisevorbereitungen

Die Reisevorbereitungen laufen auf Hochtouren. Podologe und Friseur sind abgehakt, die Packliste ist erstellt, die AT&T-SIM-Card für Telefon und Internet in den USA ist aktiviert und mit 65 $ aufgeladen. Da es in den USA viele kostenlosen WLAN-Netze gibt, wird das 1 GB Trafficvolumen wohl für die drei Wochen reichen.

Die Fotoausrüstung ist ausgewählt. Vor dem Hintergrund, dass die empfindlichen Teile wie Kameragehäuse und Objektive ins Handgepäck müssen (max. 12 kg), aber auch, weil ich auf Wanderungen durch Naturparks und Städte keine 20 kg Ausrüstung mitschleppen will, habe ich mich soweit wie möglich eingeschränkt.

D3 und D4 sowie Festbrennweiten und das 4,0/200-400 bleiben zuhause. Als einzige DSLR geht die relativ kompakte D800E mit. Als Backup und für Gelegenheiten, wo ich ganz leicht unterwegs sein will, kommt die Fuji X-E 1 mit dem 18-55 mit. An Objektiven kommen die drei 2,8er-Zooms 14-24, 24-70 und 70-200 und für schlechte Lichtverhältnisse  das kompakte 1,4/50 mit. Weiter noch der Novoflex-Adapter, um die Nikon-Linsen auch an der Fuji verwenden zu können. Auch beim Stativ wird Gewicht gespart; statt des schweren Gitzo mit Manfrotto-Getriebeneiger kommt ein leichtes Sirui Reisestativ mit Sirui Kugelkopf mit. Das spart glatte 2 kg Gewicht.

Für die drei Wochen mit Leihwagen, aber auch für die Outdoor-Navigation zu Fuß, habe ich nach zuverlässigen Navi-Lösungen gesucht. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht, soviel steht fest. 

Google Maps braucht eine Online-Verbindung und die wird hin und wieder nicht zur Verfügung stehen (insbesondere in Naturparks und ähnlichen Gebieten). Darum habe ich zwei kostenpflichtige Apps mit USA-Kartenmaterial auf dem Galaxy S3 installiert. Zum einen Sygic und dann noch USA Navigon von Garmin. Zwar ist damit eine Offline-Navigation möglich, jedoch haben beide Apps leider ihre Schwächen. Sygic hat z.B. in Pisa falsch navigiert, Navigon kann keine Geo-Koordinaten fernab von Straßen anzeigen und jede App hat auch so ihre Schwächen in der Bedienung. Für die Straßennavigation sollte es aber gehen. Da mich in Mietwagen immer die Frage genervt hat, wie ich das Smartphone gut sichtbar befestige, habe ich mir noch eine Wicked Chili-Halterung mit Saugnapf für die Windschutzscheibe besorgt. Darin lässt sich das Smartphone auch quer befestigen und ein Ladekabel für die Bordsteckdose war auch dabei.

Für die Offroad-Navigation werde ich nun doch mein Garmin 60CSx mitnehmen. Das hat den Vorteil, dass ich über die Software Garmin BaseCamp vorab Wegpunkte und Routen importieren und bearbeiten kann und es jede Menge kostenloses Kartenmaterial gibt. 

Mit diesen Lösungen sollte mein nicht gerade herausragender Orientierungssinn kompensiert werden können.

Am Montag geht es dann in das von Kölnern heißgeliebte Düsseldorf. Im Novotel habe ich ein Zimmer für die Nacht vor dem Abflug gebucht. Im Preis von 90 € ist ein Tiefgaragenplatz für 22 Tage und der Transfer zum Flughafen enthalten.


Am Dienstag um 09:35 soll der Flieger von Delta Airlines abheben und nach zehn Stunden und 7.200 Flugkilometern um 13:30 Ortszeit, CST (19:30 deutscher Zeit, MESZ) in Atlanta landen. 

Die nächsten sechs Stunden bis zum Boarding für den Anschlussflug gilt es, mit Essenfassen und einem Nickerchen zu füllen. Um 20:35 nimmt der Flieger die restlichen 3.000 km bis San Diego in Angriff und landet planmäßig dort um 22:34 Ortszeit, PST (07:34 deutscher Zeit, aber einen Tag weiter).

Die Immigration am Flughafen wird um diese Zeit hoffentlich zügig über die Bühne gehen. Dann ein Taxi zum nur 3 km entfernten vorgebuchten Best Western Yacht Harbor Hotel nehmen und nach fast 23 Stunden Reisezeit einen Absacker nehmen und ab ins Bett.

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