Letzte Ausfahrt San Diego …

,,, vor der mexikanischen Grenze, da liegt mein Hotel in San Diego, das ich eben für die beiden letzten Tage vor dem Rückflug gebucht habe. Damit liegen heute noch 453 km / 282 ml, 04:34 h vor mir.

Nach der Abfahrt aus San Francisco war es ein wenig stressig. Neue Tagesplanung machen, Hotel suchen, Meilen abspulen und ein wenig sehen will man schließlich auch noch. Da ich gestern schon um 04:30 am aufgestanden war, um in Monterey den Sonnenaufgang mitzubekommen und dann auch noch die ursprünglich geplante Strecke über San Luis Obispo hinaus verlängert hatte, war ich ganz schön müde. Als ich endlich im neuen Hotel in Lompoc, CA war, habe ich mich erst mal zwei Stunden in die Kiste gelegt.

Von San Francisco noch zwei Fotos:

Skyline von San Francisco Downtown um 04:20 am

Blick von Sausalito auf die Golden Gate Bridge um 05:50 am

Am Freitag, dem 17. Mai, ging es weiter nach Monterey, einem Städtchen, das ohne John Steinbecks Roman „Die Straße der Ölsardinen“ wohl nie eine solche Popularität erlangt hätte. Cannery Row ist der Name der Straße, in der sich seinerzeit die Ölsardinenfabriken der hauptsächlich von der Fischerei lebenden Stadt befanden. Und dieser Name wird von den Amis nach allen Regeln der Kunst bzw. der amerikanischen Werbewirtschaft vermarktet. Mir ist das einfach too much. Aber gut, das ist wohl bei allen touristischen Hotspots so.

 

Dafür habe ich aber im Vorbeifahren einen uralten VW-Bus erwischt, der wie aus dem Ei gepellt aussah. 


Die Küstenlinie von Monterey ist sicher schön, aber das gilt für viele Abschnitte der kalifornischen Küste. Die 10 $ für das Befahren des privaten 17 Mile-Drive habe ich mir dieses Mal gespart. Die einsame Zypresse auf dem Felsen habe ich schon auf Film gebannt und den Geldsäcken noch Geld in den Rachen zu werfen, damit ich an ihren privaten Golfplätzen und (versteckten) Villen vorbeifahren darf … nö!

Der Sonnenaufgang, für den ich extra um 04:30 am aufgestanden bin, hat auch nicht wirklich geklappt. Die zwei Flattermänner, die in der aufgehenden Sonne irgendwohin flogen, gefielen mir aber.

Nach Monterey standen der Big Sur National Park und der Julia Pfeiffer Beach auf dem Programm. Beim Ziel Big Sur führte mich das Navi zunächst zum Parkplatz bei einem Campingplatz, wo ich fürs Parken schon mal 10 $ abdrücken sollte. Also weiter zum 2. Punkt im Navi, der Ranger-Station. Die war aber noch geschlossen und an den Schautafeln standen zwar einige Wanderungen, die man unternehmen könnte, aber das war alles nix, was man bei einem kurzen Stop machen kann.

Und so bin ich weiter zum Julia Pfeiffer Beach gefahren. Vom Highway zweigte ein kleines, einspuriges Sträßchen ab, das 2 Meilen durch den Wald zu einem Parkplatz führte. Dort stand eine Self Registration an, 5 Dollar in einen mit dem Autokennzeichen beschrifteten Umschlag stecken. Nach einem kurzen Fußweg stand ich schließlich am Julia Pfeiffer Beach. Sicher ein malerischer Strand mit Felsen und kräftiger Brandung, aber eigentlich hatte ich mehr erwartet (Seeelefanten).


Aber die Seeelefanten habe ich auf meinem weiteren Weg auf dem Küstenhighway doch noch sehen können. Eine große Kolonie von hunderten Seeelefanten ließ es sich am Strand gut gehen. Die meisten lagen einfach wohlig in der Sonne, nur hin und wieder robbte einer mal ein paar Meter weiter und fiel dann wieder wie tot um.

Nach etlichen tollen Ausblicken vom geschwungenen Küstenhighway kam ich schließlich kurz vor dem Einschlafen am Hotel an und habe mich gleich ins Bett gelegt und zwei Stündchen Schlaf eingeschoben.




Verwandte Artikel:

2 Kommentare

  1. Das Bild von der Skyline von San Francisco ist ja wohl der Knaller, bin total begeistert. D. Apmann

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.