Von nun an ging’s bergab

Jedenfalls wenn man an einem der unzähligen Hügel San Franciscos oben steht. Andernfalls geht es natürlich bergauf und das kann zu Fuß oder per Rad angesichts Steigungen von bis zu über 20 % ganz schön anstrengend sein. Auf Fotos sieht man diese enormen Gefälle meist gar nicht so, aber wenn man sich z.B. dieses Haus anschaut (an einer Straße mit mittlerem Gefälle), springt von der linken bis zur rechten Hausseite ein zusätzliches Geschoss raus.



Aber diese Hügel machen auch den Reiz San Franciscos aus. Ich weiß nicht, wie viele Krimis ich gesehen habe, in denen faszinierende Verfolgungsjagden über die Straßen San Franciscos das Salz in der Suppe waren. 

In erster Linie fallen mir da natürlich Lieutenant Mike Stone (Karl Malden) und Inspector Steve Heller (Michael Douglas) ein, die in den 70er Jahren im ZDF böse Buben in „Die Straßen von San Francisco“ jagten. Wenn die Ami-Schlitten mit den Ausmaßen eines Kleinlasters in rasantem Tempo die Hügel runterrasten, auf der querenden Straße (ohne Gefälle) aufsetzen, abhoben und dann wieder funkenstiebend auf der Gefällstrecke aufsetzten, hab‘ ich mich immer gefragt, wie die Kisten das aushalten.

Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man solch eine steile Strecke hochfährt und kurz vor dem Scheitelpunkt in den Himmel guckt und nicht sehen kann, wo man eigentlich hinfährt. Oder man steht auf der anderen Seite des Hügels und wie aus dem Nichts taucht ein Auto oder eine Cable Car auf.

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