Bodenseefelchen

Gestern morgen um 7 ging es los in Oyten. Alles easy die nächsten Stunden, freie Autobahnen, bis auf ein 8 km langes Stück zwischen Illertissen und Memmingen, wo es zähflüssig war.

Morgens um 9 – Apoll sah mittlerweile aus wie ein angeschlagener Boxer – hielten wir nach einem Stück Grün fürs Gassi Ausschau und stoppten an der Raststätte Göttingen. Das dortige Grün fand Apoll aber wenig animierend. Während Ulrike und ich drei Capuccini besorgten, unternahm Heidi mit Apoll eine Wanderung von mindestens 200 m (O-Ton Heidi: Ich war in Mengershausen.).

Nächster Stopp war kurz vor 12 an der Raststätte Riedener Wald West auf der A7. Wir entschieden uns, dort ein Häppchen zu essen – und das erwies sich als großer Fehler. Inkompetentes Personal, zu teuer berechnetes Essen, welches noch nicht mal schmeckte, und dann auch noch irreführende Werbung mit 10 % Rabatt für ADAC-Mitglieder, der aber mit undurchsichtigem Kleingedrucktem ausgehebelt wurde. Kurzum, NIE WIEDER! Wären wir doch bloß runtergefahren von der Autobahn und hätten uns ’nen schönen Dorfgasthof gesucht.

Da Apoll weiterhin in den Seilen hing, suchten wir nach einem Teich oder Fluss und wurden in Erbshausen fündig. Der Hund lief sogleich in den Teich mit Entenkraut, apportierte Stöckchen und war glücklich und zufrieden. Anschließend fläzte er sich auf 2/3 der Rückbank und drängte Heidi ins restliche Drittel.

In Langenargen … Apoll sofort in den Bodensee … Apoll ist glücklich.

Wir haben uns auf der Restaurant-Terrasse unseres Hotels (Seehotel Litz) niedergelassen. Die Damen orderten Eiskaffee, Jo, der Kellner stufte mich als Hefetyp ein und brachte mir ein kühles Weizen. O-Ton Heidi: Woher kennt ihr denn seinen (Jos) Namen? Na, weil er ein Namensschild trägt *rofl*.

Kurze Zeit später wird der Himmel schwarz, der Kellner räumt die Sitzkissen weg und es gibt einen kurzen, kräftigen Regen. Tatsächlich behält Jo Recht und eine Stunde später kommt die Sonne wieder raus. Gunni und Boris, zwei alte Bekannte von Heidi, sind mittlerweile zu uns gestoßen und wir sind zu einem Tisch im Restaurant gewechselt. Fazit: Vozügliche Bodenseefelchen, ein göttlicher Blattspinat, guter Wein und ein schöner Abend mit guten Gesprächen.

Ein kurzer Spaziergang zum Schloss Montfort und ein schöner Sonnenuntergang ergänzten den Hochgenuss.

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