Lago Maggiore

Vom Bodensee aus starteten wir am Donnerstag nach dem Frühstück die Weiterreise zum Lago Maggiore. Zunächst galt es, das Auto mit den nötigen „Pickerl“ sprich Vignetten für die Autobahnen in Österreich und die Schweiz auszurüsten. Für Italien hatte ich noch vorbezahlte Mautkarten an Bord.

10 Tageskarte für Austria und 8,30 € wechselten in die Kasse des Verkehrsministers. Für die Schweiz gibt es nur eine Jahresvignette, also haben wir den Unterhalt der schweizerischen Autobahnen mit 33 € gesponsort.

Vorbei an einigen von Heidis Zweitwohnsitzen in Heidiland und Heididorf ging es zügig in die Schweizer Bergwelt, wo wir uns zum San Bernardino-Pass auf über 2.000 m hochschraubten und dann die Höhenmeter in einer kilometerlangen Abfahrt wieder abbauten.
In Italien folgten diverse Autobahnkilometer bis vor die Tore Mailands und der im vorigen Post beschriebene Ausflug mit *raschel, raschel*-Navigation. Am Lago Maggiore in Angera angekommen machten wir uns gleich auf die Suche nach einer Badestelle für Apoll; Heidi hatte ihm schließlich schon seit zwei Stunden erzählt, wir wären gleich am Wasser. Die Suche gestaltete sich zwar etwas schwieriger als am Bodensee, aber schließlich stand Apoll dann doch im Lago … und war glücklich.
Unser Hotel, das Pavone, ist sehr schön. Es liegt in einer schmalen Altstadtgasse und man hat nur 50 m bis zum Seeufer. Die Rezeptionistin spricht fließend deutsch und ist sehr hilfsbereit und freundlich. Nach dem Check In sind Heidi und Ulrike mit Apoll und Gepäck in den Aufzug gestiegen, um dem Hund die Treppen bis zur 1. Etage zu ersparen. Nach der *raschel, raschel*-Navigation gab es das nächste Abenteuer, der Aufzug blieb stecken. Nach zehn Minuten konnten die Unglücksraben aber befreit werden. Apoll war wohl irgendwie mit seinem Hintern vor eine Fotozelle geraten und hatte damit einen Sicherheits-Stopp ausgelöst.

Hier ist es mächtig heiß! Lt. Wettervorhersage wird der Heizer heute noch mal ein Schüppchen Kohle nachlegen, so dass die gestrige Höchsttemperatur von ca. 33 Grad übertroffen werden wird. Die Klimaanlage im Hotel läuft auf Volllast und schafft es so gerade, die Temperatur erträglich zu halten. Aber draußen ist es tagsüber schon krass. So was muss man echt nicht haben.
Nach 22:00 war die Temperatur dann unter die 30 Grad-Grenze gefallen und wir haben uns nach dem Essen im Hotelrestaurant und einem nächtlichen Badegang von Apoll mit dem Auto zur Hochburg Borromeo aufgemacht. Die Burganlage thront auf einem kleinen Felsen über Angera und ist nur über schmale, kurvige Altstadtgassen zu erreichen. Die Fahrt war zwar aufregend, aber mit dem erwarteten Ausblick aufs nächtliche Angera wurden wir nicht belohnt.
Sodele, um 08:30 haben wir uns zum Frühstück verabredet und anschließend werden wir in aller Ruhe die 150 km nach Asti unter die Räder nehmen.

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