Es gibt kein schlechtes Wetter …

Westminster Abbey
London Eye
Big Ben
Westminster Bridge

… es gibt nur schlechte Kleidung. Diesen Spruch hätte man auch am fünften Tag in Folge klopfen können. Der hässliche Nieselregen, der mich schon morgens beim Verlasssen des Hotels empfing, hielt die Erfolgsquote der Wettervorhersage weiterhin bei 0 %. Nichtsdestotrotz machte ich mich mit Regenschirm und Regencape bewaffnet zu einem Pick up Point der Hop-on Hop-off-Busse auf. Dort hielt ich Ausschau nach einem Exemplar, bei welchem die obere Freiluftetage zur Hälfte überdacht ist. Als dies gefunden war, buchte ich ganz mutig ein 48 Stunden-Ticket inkl. Bootsfahrt auf der Themse zum Preis von 27 Pfund.

Auf dem oberen Deck erwischte ich gerade noch einen Sitzplatz, der halbwegs unter dem Dach lag. Der Sitz war nass und je nach Windrichtung bekam man etwas Regen ab, aber besser schlecht gesessen als gut gelaufen. An Fotografieren war aber kaum zu denken, da ständig irgendwelche Japaner und Spanier mit ihren Handys und Tablets durch den Gang hüpften, um sich vor den jeweiligen Sehenswürdigkeiten abzulichten.

So nutzte ich ein paar kurze Regenpausen, um auszusteigen und ein paar wenige Fotos zu machen. Anschließend verzog ich mich in die geschlossene untere Etage, da es mit dem Fahrtwind oben doch recht frisch war. Bei der restlichen Strecke bis zu einem Punkt in der Nähe des Hotels habe ich nur noch Anregungen für die Streckenplanung am nächsten Tag gesammelt.

Am Sonntag stehen Stops bei Picadilly Circus, Victoria & Albert Museum, Tower Bridge, Buckingham Palace und eine Themsefahrt auf dem Programm. Gegen spätnachmittags kurz ins Hotel, die Ausrüstung wechseln für Nachtaufnahmen und dann mit der U-Bahn zum Picadilly Circus und Umgebung. Hoffentlich macht das Wetter nicht auch diese Planung zur Makulatur.

Montag vormittag steht ein wetterunabhängiger Punkt auf dem Programm: Die Gourmetabteilung von Harrods.

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