Vollsperrung

160 km gefahren und dann ’ne Vollsperrung bei Wolfsburg mit 1 1/4 Stunden Wartezeit, Hubschrauber, Notarzt etc.

Aber jetzt sitzen wir gutgelaunt in der Kaffeestube an der Nicolaikirche, ein Bierchen vor uns und warten auf Schnitzel mit Steinpilzen, Königsberger Klopse und andere Leckereien.

Nach dem Einchecken und einer kurzen Pause in unserem Hotel, dem Hotel Motel One Berlin-Bellevue, ging es raus ins regnerische Berlin. Schlüterstr. 45, unter dieser Adresse findet man derzeit noch das Hotel Bogota, ein Hotel mit reicher kultureller Tradition, das nun nach 50 Jahren als Ergebnis eines langen Rechtsstreites zwischen Eigentümer und Pächter schließen muss. Ein bisschen Geschichte schnüffeln,  ein paar Eindrücke sammeln …

Zufällig entwickelte sich dabei ein längeres, anregendes Gespräch mit einer langjährigen Stammgästin, die auch derzeit wieder mit ihrem Hund im Bogota logiert. Schöne Orte auf dieser Welt, Reisen, Gentrifizierung und natürlich Hunde, wir hätten noch lange quatschen können.
Gleich die Ecke rum trafen wir auf die Glitzerwelt des Ku’damms und kämpften uns von hier aus durch die Berliner Baustellenlandschaft zu unserem nächsten Ziel durch, dem Gaffel Haus Berlin.
Da geht einem als Kölschem doch gleich das Herz auf, wenn man an einem blankgescheuerten Wirtshaustisch sitzt und ein wunderbares Gaffel serviert bekommt. Himmel un Äd, eines der kölschen Natinalgerichte, wurde uns in erstklassiger Qualität serviert (zum Niederknien!) und so wurde das ein rundum gelungener Abend. Selbst meine Mitreisenden aus der niedersächsischen Provinz waren äußerst angetan und Heidi vergaß angesichts der laufend neu servierten Kölsch ihre Abneigung gegen Bier im Allgemeinen.

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