Hoch bis Fehmarn

Der Wettergott hatte am Dienstag gute Laune und spendierte eine Runde blauen Himmel. So machte der vormittägliche Rundgang durch die Lübecker Altstadt doppelt Spaß. St. Petri, das historische Rathaus, Buddenbrookhaus und natürlich das Holstentor mit dem benachbarten alten Salzspeicher standen auf der Liste. Zum Abschluss ein Käffchen im Marzipantempel Café Niederegger und selbstverständlich wurde auch das ein oder andere süße Souvenir mitgenommen. 


Kurzer Abstecher nach Timmendorfer Strand und einen Blick auf Ilses und Jürgens neueste Hauserrungenschaft geworfen und weiter ging es nach Sierksdorf. Frau Sch. aus A. hatte uns eingeladen, sie in ihrem Zweitdomizil gleich am Strand zu besuchen. Ein schöner Blick über die ganze Bucht und eine Einladung zum Essen im Romantik-Seehotel Eichenhain (sehr empfehlenswert!) hinterließen bleibende Eindrücke. 


Nach einem Häppchen aus Niedereggers Café und ’nem „lecker“ Tässchen Kaffee wurde am Kaffeetisch das nächste Ziel ausgesucht und ein Hotel gebucht. Eine Stunde später standen wir vor unserem „Hotel“ in Sulsdorf auf Fehmarn, dem Lindenhof

An der Tür prangte ein Schild „Der Lindenhof ist derzeit nicht besetzt. Bitte rufen Sie uns an und wir sind in einer Minute vor Ort.“ Während wir darauf warteten, klärte uns ein anderer Gast darüber auf, dass es mit Restaurants im näheren Umkreis schlecht aussehe. Im 2 km entfernten Orth gebe es einen guten Griechen,  aber der habe heute Ruhetag. Da bleibe nur das 13 km entfernte Burg. Na ja, Nebensaison auf ’ner Ferieninsel halt. 

Der Besitzer war inzwischen eingetrudelt und fand nach mehreren Versuchen auch zwei Zimmer, die bezusfertig hergerichtet waren. „Zimmer“ trifft’s nicht so ganz,  das waren Ferienwohnungen im Stil der 70er Jahre. Ab 8 soll’s Frühstück geben,  schaun mer mal.

Aber erst fuhren wir nach Burg und gingen auf Restaurantsuche. Nach einem Rundgang durch das Stadtzentrum am Markt landeten wir schließlich bei einem Italiener, Don Camillo & Peppone. Bei restaurant-kritik.de wird dieses Restaurant auf Rang 2 (von 76 Restaurants auf Fehmarn) geführt. Sollte das tatsächlich zutreffen, kann ich nur sagen „armes Fehmarn“. Insalata mista, Canneloni und Pizza waren durchschnittlich und der Wein unterdurchschnittlich (0, 5 l offener Montepulciano für 11 €). Ich esse einfach zu oft in Italien und kenne zu viele wirklich gute Italiener in Deutschland. 

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