Wirtshaus Kreuzeder in Erding

Im Februar ergab es sich, dass ich einen Flug vom FJS-Airport in München nach Sevilla hatte und so buchte ich für den Vortag ein Zimmer im Best Western Hotel München-Airport. Von der langen Fahrt von Bremen nach München kräftig ausgehungert, suchte ich abends im Internet nach einem schönen bayerischen, bodenständigen Lokal und ich kam auf die Website vom Wirtshaus Kreuzeder in Erding. All das, was ich als alter Slow Fooder schätze, wurde dort offeriert:

Die Speisekarte

Bayerische Wirtshauskultur hält Leib und Seele zusammen

Essen, das ist in Zeiten von Pizza und Pasta, in der Ära des schnellen Snacks,
im Wirtshaus Kreuzeder sehr viel mehr als nur Nahrungsaufnahme.
Hier, in den stilvoll renovierten historischen Gemäuern, wird gespeist und genossen,
wird gefeiert und geratscht, werden Leib und Seele zusammengehalten. Um diesen
hohen Anspruch an die Gastronomie erfüllen zu können, haben der ambitionierte Wirt
und seine Mitarbeiter ein ganz besonderes Ambiente für g’schmackige und
bekömmliche bayerische Küche geschaffen. Authentische bayerische Wirtshauskultur
eben, der Gastfreundschaft verschrieben, der Qualität verpflichtet und der Liebe zum
Kochen verfallen. Jeder Besuch im Wirtshaus Kreuzeder soll etwas besonderes sein.
Daran arbeitet die Mannschaft täglich mit großem Ehrgeiz.

„Entschleunigung“ ist Grundlage jeden Genusses

Als echtes Schmuckkästchen sticht das Wirtshaus Kreuzeder sofort ins Auge.
Das einladende Gebäude wurde liebevoll renoviert. Im Inneren setzt sich das Konzept
konsequent fort. Das Interieur ist urig und gemütlich, hat aber nichts Aufgesetztes.
So fühlt sich der Gast sofort wohl und heimelig in der guten Stube.
Zurücklehnen und entspannen in der sicheren Erwartung eines außergewöhnlichen
kulinarischen Genusses – die Gäste finden im Wirtshaus Kreuzeder eine echte Oase
im hektischen Alltag.
„Entschleunigung“ ist das Konzept, das sich in seinem kulinarischen Angebot und in
der Gestaltung des Wirtshauses widerspiegelt.
Quelle: www.wirtshaus-kreuzeder.de/

Volltreffer, auf nach Erding! Leute, ich habe es nicht bereut. Das war einfach ein geniales Esserlebnis. Eine Speisekarte, die mit großem Selbstbewusstsein in reinstem Bayerisch geschrieben worden war. Eine Speisenzusammenstellung, die einem schon beim Lesen das Wasser im Munde zusammenlaufen ließ.

Paradiesische Wiener Schnitzel

Meine Wahl fiel auf das Wiener Schnitzel mit Kartoffeln und einer Tunke sowie einem Salat und das hörte sich wesentlich unspektakulärer an als das, was letztlich vor mir auf dem Tisch landete. DREI Schnitzel, natürlich aus Kalbfleisch, perfekte Panade so hoch wie Nordseewellen, ein Kartoffelsalat zum Reinlegen … herrje, ich hatte trotz Riesenappetit Probleme, den Teller leer zu essen, aber es war einfach zu lecker, um auch nur ein Stück auf dem Teller liegen zu lassen.

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Ein blitzsauberer, gemütlicher Gastraum, Kellnerinnen im Dirndl, die ihr Geschäft aus dem FF verstanden, was soll ich sagen, da gab es rein gar nichts auszusetzen!

Mei, ich such‘ schon die ganze Zeit nach einem Flug ab München, damit ich wieder mal ins Wirtshaus Kreuzeder komme.

 

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