USA for newbies – Teil 1, Planung der Reise

1. USA-Flug am 02.01.1987

USA for newbies

Nach vielen Reisen, die ich seit meiner ersten Reise im Januar 1987 in die USA unternommen habe, breche ich nun am 25. März erneut zu einer dreiwöchigen Rundreise durch Kalifornien auf. Diesmal bin ich in Gesellschaft von zwei Bekannten, die noch nie in den USA waren (bzw. in einem Fall vor vielen Jahren nur einmal kurz in NY).

Bei der Vorbereitung der Reise tauchten eine Menge Fragen zu grundsätzlichen Dingen auf, die sich dem erfahrenen USA-Touristen nicht mehr stellen, den Neuling aber schon beschäftigen. Daraus entwickelte sich die Idee, ein paar Ratgeber-Posts zu schreiben, die Themen aufgreifen, die besonders für den Neuling von Interesse sind. Unter dem Titel „USA for newbies“ werde ich während der Reise in den Blogposts jeweils ein anderes Thema beleuchten, z.B. Planung der Reise, Einreise, Mietwagen, Straßenverkehr, Essen & Trinken, Internet und Telefon etc.

New York am 03.01.1987, Skyline von Manhattan

New York am 03.01.1987, Skyline von Manhattan, hier noch mit dem World Trade Center

 

Heute gibt es gleich den ersten Teil:

USA for newbies – Teil 1, Planung der Reise

Auswahl der Flüge: Ich bevorzuge Flüge ohne Zwischenlandung in den USA. Damit umgeht man lange Wartezeiten bis zum Anschlussflug bzw. die Gefahr, seinen Anschlussflug zu verpassen. Das Problem ist nämlich, dass der Reisende bei der ersten Landung in den USA die Einreiseformalitäten (Immigration und Customs = Zoll) durchlaufen muss. Das kann in 30 Minuten erledigt sein, kann unter Umständen aber auch sehr lange dauern (über zwei Stunden). Leider lässt sich das im voraus nicht abschätzen, weil es von vielen Faktoren abhängig ist (Flughafen, Zahl der zur gleichen Zeit ankommenden Maschinen, wie viele booth sind mit Immigration Officers besetzt etc.). Zum eigentlichen Einreiseverfahren schreibe ich mehr in Teil 2.

Dazu kommt, dass die Wege zwischen internationalem und nationalem Teil (wo der Anschlussflug startet) bei manchen amerikanischen Flughäfen so weit sind, dass man da schon mal eine halbe Stunde unterwegs ist. Will man also einigermaßen auf der sicheren Seite sein, muss man zwischen den Flügen mind. drei, besser aber vier Stunden Luft haben. Geht es schneller, sitzt man halt lange am Flughafen herum. Ist der erste Flughafen in den USA aber zugleich auch der Zielflughafen, hat man nicht das Problem, auf einen Anschlussflug achten zu müssen.

Das Folgende gilt für deutsche Staatsbürger, die für einige Wochen Urlaub in den USA machen wollen. Vor einer Flugbuchung sollte man die ESTA-Genehmigung (Erlaubnis zum Reiseantritt) erhalten haben, zumindest wenn man preiswerte Tickets ohne Rücktrittsmöglichkeit buchen will. Die ESTA-Genehmigung gilt zwei Jahre, von daher also kein Problem, diese frühzeitig zu beantragen.

Die Flüge buche ich meist frühzeitig, weil die Preise tendenziell steigen, je kurzfristiger die Buchung erfolgt (von Ausnahmen bei Restplätzen abgesehen).

Fotobegeisterte, die ein etwas umfangreicheres Equipment im Handgepäck mitnehmen möchten, sollten sich bei der Wahl der Airline deren Handgepäckbestimmungen anschauen. Hier gibt es nämlich gravierende Unterschiede beim zulässigen Gewicht, das von 6 kg bis 23 kg reicht. Der anspruchsvolle Fotograf mit mittelgroßer Spiegelreflexausrüstung wird mit 6 kg Handgepäck nicht glücklich werden. Ich fliege diesmal mit Air France und kann 12 kg Handgepäck mitnehmen. Das langt so gerade.

Auch nicht ganz unwichtig ist der Flughafen in Deutschland. Nicht nur nach dem Preis schauen, sondern auch den Zeitaufwand und die Kosten für eine weitere Anfahrt sowie evtl. anfallende Übernachtungskosten und Parkgebühren bedenken.

Zuletzt noch ein Hinweis auf die Zeitunterschiede zwischen Deutschland und den USA. Die Zeit auf dem Festland der USA liegt zwischen vier und acht Stunden hinter der Weltzeit zurück. Dazu kommt noch die unterschiedliche Sommerzeit. Ein Blick auf die Seite www.dieweltzeituhr.de bringt Gewissheit.

Weiter geht es nächste Woche mit Teil 2, der sich mit der Einreise in die USA befassen wird. Der kommt dann aus dem hoffentlich sonnigen Kalifornien.

Wer Fragen hat oder Fehler entdeckt, kann mir gerne eine Mail schicken oder die Kommentarfunktion nutzen.

 

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4 Kommentare

  1. Hey. Toller Blog. Man kann sich vieles mitnehmen. Ich war 2014 das erste Mal in den Staaten und war begeistert

    • Danke! Dir wünsche ich noch viel Spaß bei Deinen weiteren Reisen. Vielleicht geht’s ja bald mal wieder in die Staaten.

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