19 Tage Rundreise Vietnam und Kambodscha

Good Morning Vietnam

Traumziele Vietnam und Kambodscha

Vietnam und Kambodscha hört man oft, wenn Leute nach ihren Traumzielen gefragt werden. Auch bei mir standen die beiden asiatischen Reiseländer seit einiger Zeit weit oben in meiner Da-will-ich-mal-hin-Liste.

Deswegen kam mir ein Angebot des Fernreiseveranstalters Erlebe Fernreisen gerade recht, der auch verschiedene Reisen durch Vietnam und Kambodscha anbietet. Besonders die Möglichkeit, aus vielen kleinen Reisebausteinen letztlich eine individuelle, auf die Wünsche des einzelnen Reisenden abgestimmte Reise zusammenstellen zu können, hat mir gefallen. Das schien mir ein vielversprechender Mittelweg zwischen meinen sonst individuell selbst geplanten Reisen und den üblichen Pauschalreisen zu sein.

Nachdem ich mir im Onlinekatalog eine Menge Anregungen geholt hatte, habe ich die Reiseprofis von Erlebe Fernreisen um ein erstes Angebot gebeten. Das flatterte auch recht schnell in mein Postfach und nach einigen Telefonaten und Mails sowie Austausch einiger Reisebausteine stand meine Rundreise „Weltwunder in Klein Indochina“.

Reiseroute Vietnam - Kambodscha

Vom 8. bis 27. Oktober würde ich 12 Tage durch Vietnam und 7 Tage durch Kambodscha reisen.

Mit Rail & Fly nach Frankfurt

Das Flugticket von Vietnam Airlines beinhaltete auch ein Rail & Fly-Ticket der Deutschen Bahn, mit dem man aus ganz Deutschland kostenfrei mit der 2. Klasse zum Flughafen anreisen kann.

Am 8. Oktober stieg ich schon um 05:40 Uhr am Bahnhof Bremen in den EC nach Dortmund. Weiter ging es von dort mit dem ICE direkt zum Flughafen Frankfurt, wo ich um 10:25 Uhr ankam. Rechtzeitig genug, um mein Gepäck aufzugeben und einzuchecken.

Air Vietnam

Mein Koffer wurde mit 19,6 kg gewogen. Air Vietnam erlaubt auf Interkontinentalflügen zwar 30 kg Aufgabegepäck, jedoch konnte ich diese Grenze nicht ausschöpfen, da in der Reise auch einige Flüge innerhalb Vietnams und Kambodscha enthalten waren und für diese Domestic Flights eine Grenze von nur 20 kg Aufgabegepäck gilt.

Am Flughafen lief alles super, weder Wartezeiten beim Check in noch bei der Security. Nach dem Boarding war ich erst mal positiv überrascht über das großzügige Raumangebot in der Economy Class von Vietnam Airlines. Mit meinen 1,87 m habe ich bisher in der Economy jeder anderen Gesellschaft Probleme gehabt, meine Knie einigermaßen unbeschadet an den Zielort zu bringen. Um mir dieses Leid zu ersparen, buche ich wenn verfügbar immer einen Sitz mit größerer Beinfreiheit. Bei Vietnam Airlines war das jedoch nicht nötig, da der Abstand zwischen den Sitzreihen äußerst komfortabel ist. Service und Verpflegung während des Fluges waren ebenfalls vorbildlich. Bravo! Wenn ich mir dagegen die Leistungen manch selbsternannter „Premium Airline“ anschaue, na ja.

Pünktlich um 13:55 Uhr startete der Flieger nach Hanoi. Sogar 15 Minuten früher als geplant landeten wir um 05:25 Uhr Ortszeit (+ 5 h) nach 10:15 h Flugzeit auf dem Noi Bai Airport in Hanoi.

Rein nach Hanoi

Bei der Immigration ging alles easy und den Fahrer, der mich zum Hotel bringen sollte, habe ich auch gleich gefunden. Also auf nach Hanoi, der 6,5 Millionen-Stadt, die seit der Wiedervereinigung Vietnams 1976 die Hauptstadt des ganzen Landes ist.

Schon morgens um neun setzte der Fahrer mich an meinem Hotel, dem HaNoi Paradise Hotel, ab. Ich wurde sehr nett mit einem kühlen Drink und heißen Tüchern fürs Gesicht empfangen. Bis zum Check in müsse ich aber noch bis 12:00 Uhr warten, hieß es. O.k., offizieller Check in war ja auch erst um 14:00 Uhr.

Also habe ich mein Gepäck dagelassen und mich auf einen ersten kleinen Rundgang durch das Old Quarter gemacht. Zwei Dinge standen an: Geld, sprich vietnamesische Dong, an einem ATM holen und eine vietnamesische Prepaid-Karte von Viettel fürs Handy kaufen.

Nachdem ich das erledigt hatte, bin ich ohne Ziel weiter durchs Old Quarter geschlendert und habe die Stadt und die Menschen auf mich wirken lassen.

Der Verkehr

Ja, der Verkehr in Hanoi kann dem an deutsche Verhältnisse gewohnten Reisenden schon Angst machen. Ampeln, Zebrastreifen, Parkverbote, Vorfahrt, all solche Regeln sollte man in Vietnam schleunigst vergessen, statt sich darauf zu verlassen.

Scooter, Roller in Hanoi, Vietnam

Scooter oder Motorroller sind das bevorzugte Transportmittel in Vietnams Städten. Ich glaube, davon sind Millionen auf Vietnams Straßen unterwegs. Keine Transportaufgabe ist zu groß oder zu abenteuerlich, um nicht mit einem Roller erledigt werden zu können.

Als Fußgänger braucht man starke Nerven. Die Gehwege sind in der Regel mit parkenden Motorrollern zugestellt und die wenigen freien Flächen werden von Händlern oder Streetfood-Verkäufern genutzt. Ach ja, und nicht zu vergessen die tausenden von winzigen Schemeln und Tischchen, die von Restaurants und Anwohnern auf die Gehwege gestellt werden, damit dort in Ruhe das Essen eingenommen werden kann.

Outdoor Sitzmöbel Hanoi Vietnam

Das Hanoi Paradise Hotel

Mein Zimmer war tiptop. Sauber, gutes Bett, Klimaanlage, großer Zimmersafe und das Bad war auch okay. Auch das Frühstück war für vietnamesische Verhältnisse gut. Frisch zubereitete Eierspeisen, Käse, Marmelade usw. lassen auch den europäischen Magen nicht im Stich.

Im Zimmer habe ich erst einmal die Minibar geplündert und das eiskalte Wasser leergemacht. Anschließend habe ich mich kurz aufs Bett gelegt, bin aber sofort eingeschlafen und erst 2 Stunden später wach geworden.

Hanoi Paradise Hotel Vietnam

Vietnamesisch essen

Dann bin ich losgezogen, um etwas zu essen. Fürs Abendessen hatte ich mir aus der Liste der Top 10 Best Hanoi Restaurant auf vietnam-guide.com das Sen 60 Ly Thai im französischen Quarter ausgesucht. Gerappelt voll, als ich ankam und so wurde ich von einer der drei Empfangsdamen gebeten, zunächst in einem Sessel Platz zu nehmen und zu warten. Nach 2 Minuten wurde mir aber bedeutet, ich könnte jetzt in den Speisesaal hochgehen.

Das Buffet war optisch schon beeindruckend. Rund zehn verschiedene Stationen mit einem riesigen Angebot. Seafood mit Lachs, Gambas, frische Austern etc., verschiedene Fleischsorten, Fisch, Gemüse, Reis, Nudeln, Obst, Salat, Desserts und und und.

Aber leider war nur circa die Hälfte der angebotenen Speisen mit englischen Bezeichnungen versehen und vom Aussehen her war ziemlich unklar, was dort auf den Platten lag. Ich habe dann die Dinge auf den Teller geladen, von denen klar war, was es war. Leider muss ich sagen, dass alle Speisen sehr neutral schmeckten. Selbst als “spicy” ausgezeichnete Gerichte waren eher fad. Auch die Süßspeisen waren eher nicht süß. Nein, das war ein Reinfall.

Dazu kam, dass in dem Laden eine irre Lautstärke herrschte. Sicher auch dadurch mitverursacht, dass gefühlt zehn Kindergeburtstage gleichzeitig dort gefeiert wurden und die lieben Kleinen ständig z.B. mit Luftballon-Schwertern durchs Lokal rasten.

Der Preis für das Buffet mit Getränken belief sich auf 465.000 Dong (18,50 €).

Schlitzohren

Auf Schlitzohren wird der Tourist in Hanoi an jeder Ecke treffen. Touristen sind nun einmal eine reich sprudelnde Geldquelle für die Bevölkerung. 

Die Vietnamesen versuchen, dich zu beschummeln, wo es nur geht. Zum Beispiel der Fahrer einer Fahrrad-Rikscha, in Vietnam Cyclo genannt: Auf meine Frage, was denn 1 Stunde kosten würde, antwortet er, 300.000 Dong (ca. 12 €). Danach frage ich ihn, was denn der Weg zum Hotel kosten würde. Das waren keine 500 m und weniger als 10 Minuten Fahrt. Seine Antwort: 150.000 Dong. Das sind zwar weniger als sechs Euro, aber im Vergleich zu den 300.000 Dong für 1 Stunde doch viel zu viel. Ich habe mich auf dem Fuß umgedreht und bin weitergegangen. Er kam mir aber sofort hinterher gewetzt und reduzierte den Preis auf 100.000 Dong. Na ja, immer noch mehr als das Zehnfache, was ich für eine Taxifahrt hätte zahlen müssen (11.000 Dong für den ersten Kilometer = 0,45 €). Have a nice day.

Regenzeit ist nicht zu Ende!

Die ganze Nacht hat es geschüttet und auch vormittags hat es ohne Unterlass geregnet. Nach dem Frühstück bin ich um 10:30 Uhr losgezogen, gut verpackt in einen Regenponcho.

hanoi_literaturtempel

Zunächst bin ich zu Fuß zum Literaturtempel gegangen. Enttäuschend. Ein kleiner Tempel, ein paar Grünflächen und Teiche und das war’s schon. Das Aufregendste waren die Schüler, die dort für Fotografen posierten, weil sie irgend einen Abschluss gemacht hatten.

schuelerinnen_literaturtempel

Dann mit dem Taxi annähernd bis zum Ho Chi Minh Mausoleum. Ebenfalls enttäuschend beziehungsweise geschlossen.

ho_chi_minh_mausoleum

Danach war ich noch kurz an der Einsäulen-Pagode.

einsaeulenpagode

Ein gutes Restaurant

Zeit, etwas zu essen. Das Hotel Restaurant Essence bot sich für einen späten Lunch an. Bei Tripadvisor ist das Restaurant als eines der besten gelistet.
Als Vorspeise hatte ich eine Kürbiscremesuppe, als zweiten Gang Hanoi crispy spring rolls, als Hauptgericht irgendwelche Hackfleischröllchen und als Nachtisch Banane mit Vanille Soße. Dazu zwei Flaschen Perrier. Alles zusammen hat rd. 700.000 Dong gekostet. Das sind rund 28 €. Das Restaurant wurde bei Tripadvisor mehrfach als zu teuer bemängelt. Ich finde, der Preis war völlig o.k. Das Essen war auch recht lecker. Eigentlich das geschmacklich Beste, das ich bisher in Hanoi hatte. Und mein Wunsch nach spicy wurde auch erfüllt.

essence_restaurant

Und wieder Regen

Danach wollte ich weiter durch Hanoi ziehen. Es fing aber wieder verstärkt an zu regnen und so bin ich zum Hotel zurückgegangen. Ständig im Regen rumzulatschen, macht einfach keinen Spaß. Bis abends habe ich auf dem Bett gelegen und Fotos bearbeitet, gepostet, Tagebuch geschrieben und die Planung für morgen (Halong-Bucht) durchgesehen.

Der Nachtmarkt

Dann habe ich mich nochmals aufgemacht und bin zum Nachtmarkt gelaufen. Den Geldautomaten der BIDV, den ich eigentlich gesucht hatte, um dort 3 Mio. Dong abzuheben (geht angeblich nur bei diesem Institut, alle anderen erlauben nur 2 Mio. täglich), gab es aber nicht mehr an dieser Stelle.

Der Nachtmarkt ist riesig, besteht aber im Prinzip aus denselben Ständen, wie man sie auch bei uns auf solchen Märkten findet. Klamotten, Schuhe, Kosmetik, billiger Technikkram etc. Unheimlich viel Tinnef und Krempel. Lohnt sich nicht.

Ein von Tripadvisor empfohlenes Restaurant hatte schon um 21:45 Uhr geschlossen, obwohl sie eigentlich bis 23:00 Uhr geöffnet haben sollten. Dann bin ich zum nächsten Restaurant und habe dort einen Hot Pot gegessen. Keine Ahnung, wie man das isst, aber schnell im Internet nachgeschaut und gelesen, dass das eigentlich ein Fondue mit Hühnerbrühe ist. In jedem Tisch ist ein Gasbrenner eingelassen, auf den ein großer Topf mit heißer Brühe gestellt wird. Also habe ich die rohen Zutaten in die Hühnerbrühe geworfen und gegessen, als alles gar war. Ist aber nicht mein Ding, gekochtes Fleisch und so.

hotpot

Es hat übrigens wieder die ganze Zeit geregnet.

Von Hanoi zur Halong-Bucht

05:15 Uhr aufgestanden, geduscht, Koffer gepackt, gefrühstückt und ausgecheckt. Um 07:30 Uhr sollte mich der Bus zur Annam Junk, dem Boot für die Halong-Bucht, abholen. Mit 20 Minuten Verspätung kam er schließlich. Zum Glück sind wir nur eine kleine Gruppe von nur fünf Leuten.

Draußen auf dem Land gefällt es mir viel besser. Reisfelder in Grün- und Gelbtönen soweit das Auge blickt, Wasserbüffel, Landarbeiter mit Strohhüten und die Häuser sehen nicht so schäbig aus. Palmen sind zu sehen und zum ersten Mal lässt sich die Sonne blicken.

Unterwegs hielten wir für eine halbe Stunde an einem Einkaufszentrum, wo man Vasen, Statuen und sonstigen Krempel für Touristen hätte kaufen können. Eine Stunde später wieder 20 Minuten Stop bei Halong-Bucht Pearls, Zuchtperlen und anderer Touri-Mist. Für’s WC hätten auch 5 Minuten gereicht. Da kommt man sich ja vor wie auf ’ner Kaffeefahrt.

Die Halong Bucht

Die Halong Bucht mit all ihren kleinen Inseln und Felsen ist sicher schön anzuschauen und bei schönem Wetter ein Fotomotiv erster Güte. Wir haben bei unserem Kurztrip durch die Halong Bucht leider keinen Sonnenstrahl zu Gesicht bekommen.

Nachdem man sich in seiner Kabine eingerichtet hatte, startete eine kurze Unterweisung über den Ablauf des Programms:

Lunch,
Rundfahrt durch die Halong-Bucht (leider keine Sonne und alles grau in grau),
Besuch des Pearl village (Zuchtperlen), also wieder eine Verkaufsfahrt,
Fahrt nach Titop Island, hunderte Stufen bis zum Aussichtspunkt bewältigt, sehr schweißtreibend.

annam_junk

Cooking class on Annam junk: Dieser Kochkurs war mehr oder weniger ein Witz. Jeder durfte sich ein Blättchen Reispapier nehmen und darin etwas Gemüse, Shrimps etc. einrollen und dann verspeisen. Ha ha ha! Viel lieber hätte ich stattdessen das auf dem Programm stehende Kajakfahren gemacht, aber das wurde gar nicht erst angeboten. Die Dose kaltes Tiger Beer war das Beste an dem Abend.

Geankert wurde in der Zone “Hang Lac” zum Schlafen.Damit die Touristen nicht auf Luxus wie Klimaanlage und Kühlschränke verzichten müssen, läuft auf jedem Schiff ununterbrochen ein lärmender, stinkender Stromgenerator. Die Abgase führen denn auch dazu, dass man weder sein Fenster öffnen darf noch gar die Veranda vor seiner Kabine nutzen kann, wenn man in der Nähe des Auspuffs seine Unterkunft hat. Klasse!

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Beiboot zur Insel, auf der sich die so Surprising Cave befindet. Diese Höhle mit drei Kammern haben wir nach einem steilen Aufstieg von über 100 Stufen erreicht.

Zum Lunch um 10:30 Uhr waren zwei Umschläge mit den Aufschriften Tip for Guide und Tip for Crew unübersehbar auf dem Essisch platziert. Jetzt zeigte sich auch, dass der „Kochkurs“ am Vorabend eine gute Gelegenheit war, den Touristen überteuerte Getränke zum Essen zu verkaufen. Rot- und Weißwein wurde aktiv angeboten, leider aber ohne Preisangaben. Aber bei dem niedrigen Preisniveau in Vietnam kann das ja nicht so tragisch sein. Denkste! Am nächsten Tag staunten manche Mitreisenden, als sie für zwei Flaschen eines bestenfalls mittelmäßigen Weins plötzlich mit 70 $ zur Kasse gebeten wurden. Mich erinnerte das an Abzockmethoden aus dem Rotlichtmilieu.

Mit einem der Zubringerboote wurden wir zurück an Land gebracht. Wenig später kam unser Bus, der uns nach Hanoi ins Hotel zurück fuhr.

Schade, dass das Kleinod Halong-Bucht so durch die touristische Wurstmaschine der Vietnamesen gedreht wird, das verleidet einem jegliche Freude daran.

Mein Fazit: Auf den Besuch der Halong-Bucht in dieser Form hätte ich gerne verzichtet!

Der letzte ganze Tag in Hanoi

Bei etwas freundlicherem Wetter als in den letzten Tagen erkunde ich nun nochmals die Hauptstadt, ehe ich morgen nach Da Nang fliege und dann weiter nach Hoi An fahre.

hanoi_stadttor

hanoi_oper

Pracht und Luxus im Französischen Viertel, geschäftiges Straßenleben im Old Quarter, Müllberge und Schutt in weniger frequentierten Gegenden und auf dem Straßenmarkt einen mehr als gewöhnungsbedürftigen Umgang mit Tieren. Da fehlt nicht viel, um Vegetarier zu werden.

Jetzt sitze ich beim Lunch im Restaurant „La Terrasse“ des Hotel Metropole inmitten der üblichen Luxusläden und Luxuslimousinen. Da glaubt man kaum, dass man sich in einem kommunistischen Land befindet.

Nach dem Lunch im Metropole Hotel bin ich mit dem Taxi ins Hotel zurück und habe ein wenig gearbeitet, den Check in für den morgigen Flug Hanoi – Da Nang erledigt, einen Tisch für 20:00 Uhr im Restaurant Red Bean (lt. TripAdvisor die Nr. 1 in Hanoi) reserviert etc.

Um 18:00 habe ich ein Taxi zum West Lake (Hồ Tây) genommen und bin auf dem Damm zur Tran-Quoc-Pagode gelaufen. Sehr eindrucks- und stimmungsvoll und imho viel lohnender als der Besuch des Literaturtempels.

Am West Lake ist viel los. Junge, Reiche und Schöne vergnügen sich dort in Clubs u.ä.

Um 19:30 habe ich ein Taxi zum Restaurant Red Bean genommen, gleich um die Ecke von meinem Hotel. Dort habe ich das Chef’s Recommendation Set/Western Set, ein 5-Gang-Menü zu 680.000 d bestellt. War alles sehr gut!

redbean_hanoi

Offenlegung

Zu dieser Recherche-Reise wurde ich von Erlebe Fernreisen eingeladen. Vielen Dank dafür. Meine hier niedergeschriebene Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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5 Kommentare

  1. Hallo Wolfgang,

    ich kann deine negative Haltung nicht nachvoll ziehen. Ich höre immer wieder, dass Vietnamesen „geschäftstüchtig“ sein sollen. Ich mag das gar nicht, wenn man von Abzocke redet. Ich reise mit sehr kleinem Budget und auch mit wesentlich weniger Gepäck als du, aber ich kann das Verhalten auch verstehen. Es gibt viel zu viele Pauschaltouristen die das zahlen. Daher muss man das sportlich und vorallem freundlich sehen und nein sagen. Meistens merken sie schnell, dass da jemand steht, der die Preise kennt.
    Ich habe soviele Vietnamesen kennen gelernt, die mir unfreundlichen aufgefallen waren. Sogar Einheimische haben mich kostenlos bei sich zu Hause aufgenommen, obwohl dies verboten ist. Vielleicht liegt es aber auch an der Reiseart, die die verschiedenen Wahrnehmungen hervorrufen.
    Ich persönlich fand Hanoi mit seiner Bierecke und den Parks und Seen (auch wenn es Betonseen sind) eine toll.
    Viele Grüße
    Jens

    • Hallo Jens,

      so weit sind wir nicht auseinander. Auf dieser Reise habe ich gezwungenermaßen all die negativen Auswüchse des massenhaften Pauschaltourismus kennen gelernt. Ich bin den Vietnamesen nicht wirklich böse, dass sie nehmen, was solche Touristen auch bezahlen.

      Eine durchgeplante Pauschalreise ist überhaupt nicht meine Reiseart. Das war ein Projekt, das auf der ITB entstanden ist. Ich würde so etwas für mich privat nie in Erwägung ziehen. Beim nächsten Mal würde ich auf eigene Faust und nur mit lockerer Planung reisen und bevorzugt auch andere Gegenden wie das Hochland bereisen.

      Beste Grüße, Wolfgang

  2. Hallo! Danke für diesen interessanten Artikel. Die Informationen haben mir bei der Planung meiner vietnam Rundreise sehr weitergeholfen. Lg

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